James Bond Feeling im ASTON MARTIN Virage

Ein sonniger Nachmittag in Hannover. Ein großes Coupé. Eine zeitlose Schönheit auf dem Laufsteg am ExpoPark.

Stilsicher, ästhetisch und handwerklich sauber verarbeitetet.
Schnellfahren mit Stil in entspannter Atmosphäre und damit im Sinne einer Kundschaft, die sich angesichts von rund 190000 Euro Einstandspreis (Cabrio-Version Volante 203845 Euro) unter anderem aus finanziell unabhängigen Best-Agern rekrutieren dürfte.

Den Virage beschleunigen wir in 4,6 s von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 299 km/h. Viel wichtiger als diese Zahlen ist aber die souveräne Art und Weise, in der der Brite im Sportmodus auf jede kleinste Gaspedalberührung reagiert und mit schier unbändigem Vortrieb den Virage voranreisst. Verwöhnt wird man auch von der zusammen mit ZF entwickelten 6-Gang-Automatik.

Seine Spurweiten sind an beiden Achsen erheblich größer als die des betont schlanken DB9. Und mit 497 PS leistet der 6,0-Liter-V12 hier 20 PS mehr als im zahmeren Bruder.

Der V12 begeistert. Sein Fahrverhalten ist sicher, neutral bis leicht übersteuernd ausgelegt, dabei gut einschätzbar. Der 1,8 Tonnen schwere Virage überrascht mit fühlbarer Leichtigkeit.

Motor, Fahrwerk, Sitzposition, Ambiente – macht Reichtum doch Sinn?

Die Gänge schießen durchs Getriebe und das ESP signalisiert ständig, dass man sich fast ununterbrochen am Rande der vertretbaren Physik befindet.

Doch wer beim Preis nicht zuckt, erwirbt mit dem Aston Martin Virage V12 ein exklusives Modell, das nicht protzig wirkt und jede der 200 Stunden Handarbeit wert ist, die in ihm stecken.

 

Text- & Bildquelle: Andreas Gersch